Gestern hat Maxi Schek sein Bike noch einmal komplett durchgecheckt:

Alle Schrauben, Dichtungen, Kette, Lager, Öl, Kühlwasser – einmal alles auf Null gestellt.
Denn morgen geht es los mit dem Prolog der Rally Dakar in Saudi-Arabien.
Maxi startet auf seiner KTM 450ccm Rally Factory Enduro und ist entsprechend fokussiert:
„Im Prolog gibt es nichts zu gewinnen, aber viel zu verlieren.“

Genau nach diesem Motto geht er es an: sauber navigieren, sicher fahren, nichts riskieren und solide in seine erste Dakar starten.
Die Fakten zum Prolog
- 22 km Wertungsprüfung
- 77 km Liaison (Verbindungsetappe)
- Start des ersten Fahrers: 8:20 Uhr Ortszeit (6:20 Uhr deutsche Zeit)

Ein kurzer, aber wichtiger Auftakt – nicht um Bestzeiten zu jagen, sondern um sich ohne Fehler ins Rennen zu bringen.
Die Sache mit dem Tempomat
Schon zu Hause hatte Maxi darüber nachgedacht, sich für die langen Verbindungsetappen eine Art Tempomat zu bauen – vor allem, um die vielen Straßenkilometer etwas entspannter fahren zu können.
Umgesetzt hat er die Idee dann aber doch nicht.
Staub, der Zeit kostet
Nicht ganz optimal lief es auf den letzten zwei Kilometern der Wertungsprüfung:
Maxi hing dort in einer massiven Staubwolke seines Vordermanns fest. Ausweichen war nicht möglich, die Sicht extrem eingeschränkt – und so ging dort leider etwas Zeit verloren.
Aber auch hier bleibt Maxi gelassen:
„Auf 14 Tage macht das am Ende keinen Unterschied.“