Mit der dritten Etappe der Dakar Rally begann für Maximilian Schek mit der Startnummer 101 eine Phase des Rennens, in der sich erstmals deutlich zeigte, wer das Tempo der Rally nicht nur mitgehen, sondern auch über Tage hinweg kontrollieren kann.
Stage 3 war keine Etappe für spektakuläre Einzelaktionen — sie war eine Prüfung für Geduld, Präzision und mentale Stärke.
- 740 Kilometer gesamt
- davon 430 Kilometer Wertungsprüfung
Die Strecke führte durch weite, offene Wüstenlandschaften, unterbrochen von schnellen Schotterpassagen und technisch anspruchsvollen Abschnitten mit tiefem, weichem Sand.
Immer wieder wechselnde Bodenverhältnisse forderten ein feines Gespür für Traktion und Geschwindigkeit. Gleichzeitig verlangte die Navigation höchste Konzentration: Kaum erkennbare Spuren, versteckte Wegpunkte und die schier endlose Weite der Wüste machten es notwendig, permanent fokussiert zu bleiben.
Wer hier die Orientierung verlor, verlor Zeit — oder mehr !!!

Maxi Schek begegnete dieser Herausforderung mit beeindruckender Ruhe und Rennintelligenz. Statt sich von der Dynamik des Feldes zu unnötigen Risiken verleiten zu lassen, setzte er konsequent auf einen sauberen, kontrollierten Fahrstil. Er las das Terrain, passte sein Tempo den Bedingungen an und bewahrte in kritischen Passagen die nötige Zurückhaltung.
Genau diese Mischung aus Mut und Vernunft ist es, die auf der Dakar den Unterschied macht
Besonders bemerkenswert war seine Konstanz über die gesamte Distanz der Etappe hinweg. Kilometer für Kilometer hielt Maxi seine Konzentration hoch, traf die richtigen Entscheidungen und brachte Maschine und Material sicher durch die Strapazen der Wüste. In einem Rennen, das weniger von einzelnen Spitzenleistungen als vielmehr von Durchhaltevermögen und Fehlervermeidung entschieden wird, ist genau das eine der größten Stärken.

Mit dem Erreichen des Etappenziels war der Arbeitstag jedoch längst nicht beendet. Direkt im Anschluss stand der große Service an — eine intensive Phase der Vorbereitung auf die bevorstehende Marathon-Etappe, bei der Fahrer und Fahrzeug nahezu auf sich allein gestellt sein werden.
Jedes Detail zählt:
Schrauben nachziehen, Verschleißteile prüfen, mögliche Schwachstellen erkennen, bevor sie zum Problem werden.
Stage 3 war somit mehr als nur eine weitere Wertungsprüfung. Sie war ein Beweis dafür, dass Maxi Schek nicht nur über das fahrerische Talent verfügt, sondern auch über die mentale Reife und strategische Weitsicht, die es braucht, um auf der härtesten Rally der Welt zu bestehen.
Fazit
Der junge Allgäuer ist angekommen auf der Dakar — ruhig, fokussiert und mit dem klaren Ziel vor Augen:
ankommen, lernen, wachsen und bestehen
Wir drücken ihm weiterhin fest die Daumen für die kommenden Etappen. 🏜️💪

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